rund 9000 Menschen begrüßten die Bundeskanzerlin zusammen mit Peter Müller und der Landesregierung sowie den Fraktionsvorsitzenden im saarländischen Landtag, und Kreisvorsitzenden des Landkreises Merzig-Wadern, Jürgen Schreier.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt am Samstag eine Rede beim Sommerfest der Saar-CDU am Bostalsee. Es war ihr dritter Besuch im Saarland innerhalb weniger Wochen.
Sie lobte die Arbeit von Ministerpräsident Müller, den sie „aus voller Überzeugung“ unterstütze. Durch seine Arbeit sei das Saarland zu einem „starken Stück Deutschland“ geworden.
Merkel hofft, dass die CDU durch das Ergebnis bei der Landtagswahl am 30.August im Saarland Rückenwind für den anschließenden Bundestagswahlkampf bekommen werde. Im Bund streben die Christdemokraten ein Bündnis mit der FDP an. Das Ergebnis im Saarland sei auch bundesweit wichtig, da die CDU auch im Bundesrat eine starke Mehrheit brauche.
Weiteres Thema: Wirtschaftskrise
Zur anhaltenden Wirtschaftskrise äußerte sich Merkel zuversichtlich: "Wir können stärker aus dieser Krise herauskommen als wir hinein gegangen sind. Das erfordert aber, dass wir uns auf Wachstum und Arbeitsplätze konzentrieren." In diesem Zusammenhang halte sie auch eine Änderung der Erbschaftssteuer für möglich.
Müller: "Kein eindeutiges Signal"
Peter Müller sieht in der Landtagswahl kein eindeutiges Signal für die kommende Bundestagswahl, da dort unter anderen Gesichtspunkten entschieden werde. Das sagte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa.
Ziel der Saar-CDU sei eine bürgerliche Mehrheit mit der FDP nach der Wahl, über andere Koalitionen mache man sich keine Gedanken. Andere Varianten wie zum Beispiel eine große Koalition wollte Müller aber auch nicht ausschließen.
Jürgen Schreier.